Eifelkränzchen


Vergnügungsreise des GAWC nach Aachen und in die Eifel

27. bis 30. April 2017


Die umfangreichen Vorbereitungen für diese Reise hat trotz großer gesundheitlicher Probleme wieder

unsere Gisela Wessely übernommen und wir danken ihr von ganzem Herzen. Leider war es ihr nicht

vergönnt, mitzufahren und so hat sich unsere großartige Christa Schott in den letzten Wochen vor der

Fahrt intensiv um die vielen Details gekümmert, unterstützt von unserer Luise Kießling, die mit Freuden

die Ein- und Ausgaben regelt. Ohne diesen großen Einsatz wäre diese Reise wohl nicht zustande ge-

kommen und so rufen wir voll Dankbarkeit: „Ein großes Hoch auf die Akteure!“


Wenn der Frühling kommt, schwirrt in unseren Köpfen seit Jahren der Schmetterlingsbus und ein paar

Tage heiteren Zusammenseins herum. In diesem Jahr haben wir ein für uns Franken recht unbekanntes

Ziel gewählt, die Eifel. Sie ist ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges und liegt zwischen Mittelrhein und Ardennen, Mosel und Euskirchener Börde. Ganz im Nordwesten liegt die Kaiserstadt Aachen, auch sie

gehört zum Programm.


1. Tag: Wir fahren um 08:00 Uhr ab. Die Temperatur ist winterlich, aber die Reiseteilnehmer, 32 Damen

und 3 mutige Herren, sind bester Laune und voller Vorfreude. Unser Fahrer heißt Edmir Lazic, genannt

Eddi und ist ein Profi. Zur Einstimmung auf unser Ziel hat uns Christa eine DVD mitgebracht, und wir

sehen während der Fahrt die Geschichte der Vulkaneifel: „Spuren in Stein“. Sie handelt von Lava, Bims-gestein, Basalt, Fledermäusen u.v.m. Unser 1. Stopp ist in Weiskirchen und jetzt wird es quirrlig im Bus,

denn jetzt kommt der Sekt, der Kuchen und die Butterbrezeln, wie jedes Jahr. Weiter geht die Fahrt und

wir erreichen gegen 14:00 Uhr unser erstes Ziel, das Münster „Maria Laach“ - Romanik in Vollendung -

am Laacher See. Wir werden schon erwartet und sehen zuerst einen Kurzfilm über das Leben in diesen

heiligen Mauern. Die Führung übernimmt Pater Elias, der uns recht launig in der Johanneskapelle viel

über die Geschichte des Klosters von der Gründung 1093 durch den Lothringer Pfalzgraf Heinrich II. bis heute erzählt. Dann zeigt er uns die „Leutekirche“ St. Nicolai, umgeben von einem kleinen idyllischen Friedhof. Wir bekommen die vielen Nebengebäude erklärt und begeben uns dann in die etwas sonderbare

Jesuitenbibliothek. Diesen Raum mit seinen engen Treppen und Geländern errichteten die Jesuiten in der Zeit von 1862-1872 im Stil der klösterlichen Architektur. Heute zählt die Bibliothek etwa 260 000 Bände und wir können nur staunen.

Nun kommen wir zur Abteikirche, errichtet ab 1093 aus wuchtigen Laacher Tuffsteinquadern, einem auf-

wändigen Repräsentationsbau in vollendeter Symmetrie. Wir betreten die Basilika durch das „Paradies“,

eine dem Münster vorgelagerte Vorhalle mit Arkadenbögen, Säulenpaaren und Rundfenstern. Im west-

lichen Querhaus finden wir das Hochgrab des Stifters und der dritte Höhepunkt ist der Baldachin über

dem Altar aus dem 13. Jh. mit den 6 aufsteigenden Säulen, die das zierliche Dach tragen. Über dem

Altar wölbt sich das große Mosaik Christi in byzantinischer Manier.

Die heutigen Mönche sind Gastgeber und betreiben neben den Gottesdiensten auch eine Gärtnerei,

eine Fischerei, eine Buchhandlung, eine Keramikmanufaktur, eine Schmiede und eine Klostergaststätte.

Es gibt viel zu tun!

Wir alle sind sehr angetan von diesem Besuch am See und steigen um 16:30 Uhr wieder in unseren Bus.


Nun geht es durch die Nordeifel direkt zu unserem Ziel am Rursee, das wir um 18:00 Uhr erreichen. Das

Hotel „Seemöwe“ liegt in der Stadt Einruhr unmittelbar am Obersee der Rurtalsperre Schwammenauel in bevorzugter Lage, es ist mit über 100 Betten ausgestattet und bietet viele Annehmlichkeiten. Wir checken

ein und begeben uns gleich in eines der sehr geschmackvoll eingerichteten Lokale zum Abendessen. Es

ist köstlich, wir sind begeistert. Den Abend verschönt uns unsere Hannelore Karolzak mit einer eigenen hübschen Geschichte über ihre Trauung mit Komplikationen in Maria Laach und Christa Schott verteilt Schokoladenküsse, damit wir nicht ungeküsst schlafen gehen müssen.

Recht heiter und glücklich über diesen schönen ersten Tag begeben wir uns alle in Morpheus Arme.


2. Tag: Heute ist eine Rundfahrt durch das Aachener Dreiländerland geplant und ein Besuch der Kaiser-

stadt Aachen mit Reiseleitung.

Nach einem wunderbaren, reichhaltigen Frühstück vom Buffet treffen wir uns alle bei bester Laune um

09:30 Uhr am Bus, wo wir von Herrn Franz Peter Müsch begrüßt werden. Herr Müsch, der lieber mit

Junger Mann“ angesprochen werden möchte, ist ein pensionierter Lehrer und Schulleiter mit großem

Wissen und noch größerem Humor. 2 Tage lang hat er uns viel Lachen geschenkt mit seiner großen

Sprachbegabung und diversen Anekdoten und Witzchen.

 


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Wir machen heute eine Rundfahrt durch den Nationalpark Eifel mit dem Rurtal, dem Hürtgenwald und dem Hohen Venn. Zuerst erfahren wir, dass unser „Junger Mann“ katholisch ist, was hier aber „normal“ bedeutet

und dass es sich bei den Fichtenbäumen zwischen den Laubbäumen (Sodabäume) um Preussenbäume

handelt. Ha,ha! Dann kommt die Info über die Eifeler Seenplatte, die zu den meistbesuchten Feriengebieten

der Eifel gehört. Sie umfasst die Oleftalsperre, die Urfttalsperre, das Vorbecken Paulushof, die Rurtalsperre

Schwammenauel, den Heimbach-Stausee und den Stausee Obermaubach als Ausgleichsbecken. Jetzt

wissen wir: Die Stauseen erfüllen folgende Aufgaben: Hochwasserschutz, Energiegewinnung und Trink-

wasserspeicherung. Auf dem Rurstausee gibt es viele Bademöglichkeiten, es tummeln sich aber auch Motorschiffe und Segler auf ihm. Wir fahren durch viele kleine Fachwerkdörfchen und entdecken in Höfen

nahe den Häusern meterhohe Hecken, z.T. haushoch. Im Monschauer Heckenland besitzen sie sogar

Fenster und Eingänge. Es handelt sich um Rotbuchen, deren Äste verflochten und deren Kern mit Latten

verstärkt wird. Eine gute Idee, denn die Hecken halten den eisigen Wind vom Venn von den Häusern fern.

Wir fahren jetzt auf der grenzüberschreitenden „Grünen Straße Eifel – Ardennen“ und kommen gegen

Mittag zum Dreiländereck, in 6291 BX Vaals / Holland gelegen. Eine Markierung, Fahnen und ein Rummel

ist aufgebaut und wir pendeln von Holland nach Deutschland und Belgien und zurück. Zum Glück gibt es

dort auch das Restaurant „Wilhelmina Toren“, wo uns das vorbestellte Mittagessen erwartet.


Kaiserstadt – Pilgerstadt – Bäderstadt - Aachen, unser nächstes Highlight mit viel touristischem Kapital.

Zuerst machen wir eine große Rundfahrt mit dem Bus, wobei wir viel Interessantes über die Geschichte

der alten Stadt erfahren und auch viele berühmte Gebäude bestaunen können. Wir hören, dass Aachen seit

Jahrhunderten besonders eng mit der Person und dem Mythos Karls des Großen verknüpft ist und sein Wirken die Bedeutung Aachens in Mittelalter und Neuzeit als Krönungs- und Wallfahrtsort begründet.

Bad Aachen heißt die Stadt zu Recht, denn es gibt dort Thermal- und Mineralquellen, die noch heute u.a.

die Carolus Thermen am Kurpark speisen.

Am Theaterplatz steigen wir jetzt aus und laufen mit unserem „Guru“ durch die Altstadt, gehen durch den Elisengarten, fotografieren den Elisen- und den Geldwechslerbrunnen, tummeln uns vor dem Rathaus und erreichen schließlich den berühmten Dom mit der Pfalzkapelle, das karolingische Oktogon. Um 15:00 Uhr werden wir dort zu einer Führung erwartet.

Von unserem Domführer, Herrn Röhr, erfahren wir, dass der achteckige Raum nach byzantinischen Vor-bildern als Kapelle der Kaiserpfalz um 800 errichtet wurde. Im Innenraum fällt der riesige Radleuchter

(Barbarossaleuchter) ins Auge, eine Stiftung Kaiser Friedrichs I. Wände und Böden des Oktogons schmük-

ken 250 m² Marmor und wilhelminisch-byzantisierende Mosaiken aus der Zeit von 1880 bis 1913. Im

Obergeschoss steht der schlichte Thron Karls des Großen, den wir voll Ehrfurcht bestaunen. Auch bewun-

dern wir den lichtdurchfluteten gotischen Chor, der der Präsentation des Marienschreins (1220-1239) mit den 4 großen Heiligtümern dient. Der Schrein ist über und über mit Figuren aus getriebenen Silberplatten be-deckt, die vergoldet und mit Edelstein- und Emaileinlagen verziert sind. Sehr ähnlich dem Marienschrein ist auch der Reliquienschrein mit den Gebeinen Karls des Großen von 1215, der Karlsschrein, von Friedrich II. in Auftrag gegeben.

Wir verlassen nun diese unbeschreibliche Pracht und begeben uns in die Domschatzkammer, wo viel König-

liches und vor allem Sakrales aus Spätantike und Mittelalter zu sehen sind. Z.B. das 50 cm hohe, edelstein-

besetzte Lotharkreuz (um 1000), die silberne, teilweise vergoldete Karlsbüste (n.1349), deren Kopf die

Schädeldecke des heiligen Kaiser Karls birgt. Zum wertvollen Textilschatz gehört auch der Krönungsmantel

(Cappa Leonis) aus der Zeit vor 1520.

Ganz erschlagen von so vielen Herrlichkeiten lassen wir uns in einem nahegelegenen Kinoraum nieder und

sehen uns in aller Ruhe einen Film über das Domgebäude an. Wenn wir jetzt keine Aachenprofis sind!


Wir bummeln zum Bus zurück, nehmen uns aber noch Zeit, um im Nobis – Spezialgeschäft am Münsterplatz

Mitbringsel in Form von Aachener Printen einzukaufen. Der Bus wartet, in 45 Min. sind wir am Hotel.

Zum Abendessen gibt es heute Fisch, sehr pikant, und dann liest uns Herr Kusche Geschichten aus seinem

Sagenbuch vor und Christa verwöhnt uns mit köstlicher Schokolade, damit wir glücklich einschlafen können.


3. Tag: Schönes Wetter und wir sind dabei!

Wir fahren heute an den Rand des Nationalparks durch eine zauberhafte Landschaft nach Schleiden, Heim-

bach und Monschau. Wir bekommen neue Infos über die Umgebung, z.B., dass das Wort Eifel keltischen

Ursprungs ist und „Wasser“ (Afla) bedeutet, oder dass mit dem „Eifeler Meer“ 12 Stauseen und die Maare im Süden gemeint sind, dass der höchste Berg mit 747m die „Hohe Acht“ ist und im Frühling das Land durch die

vielen großen Narzissenwiesen gelb erstrahlt. Das Symbol des Nationalparks ist die Wildkatze und „mach das Mäh mal ei“ ist der dortige Dialekt. Wir lieben die Ausdrucksweise unseres „Jungen Mannes“!




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Die Zeit vergeht wie im Fluge und bald erreichen wir unser erstes Ziel, die ehemalige NS-Ordensburg

Vogelsang, den heutigen „Internationalen Platz“ in Schleiden auf dem Erpescheit. Das Denkmal dehnt

sich über 1,2 km in Nord--Süd-Richtung aus und als wir das historische Eingangsportal passieren,

sehen wir bereits die Ergänzungsbauten aus belgischer Zeit. Am ehem. „Adlerhof“ werden wir über die

Geschichte und Bedeutung dieser Anlage informiert und begeben uns dann in den modernen Besucher-

Glasbau, wo ein Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus und eine multimediale Ausstellung

zum Nationalpark untergebracht sind. Von diesem unter Denkmalschutz gestellten Areal bietet sich eine

fantastische Aussicht auf die Stauseen und die Nordeifel.

Es war schon etwas bedrückend und so freuen wir uns auf unser nächsten Ziel, die Abtei „Mariawald“, in

Heimbach auf 417 Meter gelegen, eine Klostergründung des ausgehenden Mittelalters. Herr Müsch

informiert uns wieder ausgiebig über die Geschichte der Abtei und den Alltag der wenigen Trappisten-mönche, die durch den Verzicht auf vieles, auch auf überflüssiges Reden, größere Freiheit für Gott er-

langen wollen. Verzicht auf Reden? Ohne uns! Man hat uns ein Pilgeressen versprochen und so begeben wir uns in die Gaststätte und laben uns an der berühmten Mariawalder Erbsensuppe mit Würstchen.

Frisch gestärkt besuchen wir jetzt die gotische Abteikirche und entdecken zuerst das Wappen mit dem Wahlspruch des Ordens: „Luceat lux vestra“ (Euer Licht soll leuchten). Wir treten ein durch das Kirchen-portal, geschmückt mit den Figuren des hl. Bernhard von Clairvaux und den drei Gründeräbten des Zis-

terzienserordens. Das Innere der Kirche ist sehr schlicht. Die früheren Kunstschätze wurden bei Aus-

bruch der Französischen Revolution 1795, als das Kloster aufgehoben wurde, in naheliegende Kirchen

geschafft. Darunter war auch die Pietà in ihrem wertvollen Schnitzaltar, der die Gründung des Gotteshau-

ses zu verdanken ist. Aber sie ist heute noch in der Pfarrkirche von Heimbach zu bewundern.


Es geht nun weiter, unser letztes Ziel für heute ist das schmucke Burgstädtchen Monschau am Oberlauf

der Rur. Auf der Fahrt dorthin entdecken wir die Reste des Westwalls mit Höckerlinien als Panzersperren

und Bunker, 1936 errichtet, als das Deutsche Militär das Rheinland besetzte.

Nun sind wir aber in Monschau angekommen, in diesem überaus beliebten Ausflugsziel, und bummeln

durch die von einer Stadtmauer umschlossene Altstadt. Bruchstein, Fachwerk und Schiefer prägen das historische Stadtbild, das von Cafés, Lokalen, Kunsthandwerks- und Souvenirläden belebt wird. Es gibt

330 denkmalgeschützte Bauwerke, und zahllose Architekturdetails an Türen, Giebeln und Fassaden zie-

hen die Blicke auf sich, ein Eldorado für Fotografen!

Die Stadt entstand im 13. Jh., als die Limburger Herzöge zur Kontrolle der Flusspassage eine Burg er-

bauten. Durch den Zuzug von Tuchmachern, Religionsflüchtlinge im Dreißigjährigen Krieg, erlebte die

Stadt im 18. Jh. ihre Blütezeit durch die Feintuchproduktion, die allerdings im 19. Jh. durch die preußi-

sche Zollpolitik endete. Noch heute bezeugt das „Rote Haus“ die Bedeutung Monschaus als Tuchmacher-

stadt.

Das Schärfste allerdings, das Monschau zu bieten hat, sind 22 verschiedene Senfsorten aus der histori-

schen Senfmühle. Laut Hersteller Guido Breuer sei sein Senf so gut, dass die Leute die Würstchen weg-

werfen, um sich ganz dem Senf zu widmen (glaubt er!). Wir probieren und kaufen.

Bis zur Abfahrt haben wir noch etwas Zeit und gönnen uns etwas Feines in der „Kaffee Stube“ auf dem

sonnigen Marktplatz.

Monschau hat uns ganz verzaubert, es war wie ein Besuch im Märchenbuch.


Nach dem Motto: „Runter vom Gas, weil das Leben schön ist“, fahren wir nun gemütlich zum Hotel

zurück, vorbei an einem Campingplatz, laut Herrn Müsch „ein Elendsviertel der Holländer“.

Bis zum Abendessen ist noch etwas Zeit, einige Damen spazieren die Seepromenade entlang, man-

che sehen sich den Ort an, oder packen schon mal die Koffer.

Nach dem wunderbaren Abendmenue unterhält uns Hannelore wieder mit einer Vorlesung und da der

Wonnemonat vor der Tür steht, überrascht uns Christa mit Schokoladenmaikäfern. Aber einige Damen

sind immer noch recht munter und schwingen das Tanzbein zur Musik eines Alleinunterhalters.

Welch ein außergewöhnlich schöner Tag!


4. Tag: Heimfahrt

Frühstücken, Auschecken, Kofferschleppen, um 08:45 Uhr müssen wir diesen hübschen Ort leider wieder verlassen und fahren südwärts durch die Vulkan- und Kalkeifel nach Hillesheim. Denn nach alter Manier erwartet uns auch auf der Rückfahrt noch ein Event, das sich in diesem Jahr im Nachhinein als „Das Highlight“ herausstellt.

Wir besuchen das dortige Kriminalhaus, denn: „Den Kühnen lächeln die Götter zu“. Wir stürzen uns in

Mord und Totschlag, erkunden die engen Gemäuer und gruseln uns zuweilen. Im Dachgeschoss be-

findet sich das Krimi – Archiv, die größte deutschsprachige Krimisammlung mit 26 000 Bänden, außer-

dem 70 Krimibrettspiele aus aller Welt. Man bietet u.a. auch eine Sherlock-Holmes-Ausstellung und eine

Agatha-Christie-Sammlung an, ein Muss für alle Fans der britischen Kriminalliteratur.


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Nach so viel Blut begeben wir uns ins Café Sherlock, wo der Kaffee „Schwarzer Tod“ heißt. In Foto-

grafien, Gemälden, Ausstellungsstücken und Puppen sind die großen Detektive der Weltliteratur

dort allgegenwärtig. Wir werden „Very British“ bewirtet mit englischem Tee, Rosinenbrötchen mit

clotted cream und Erdbeermarmelade, Obst und anderen Köstlichkeiten. Der Höhepunkt ist die

Lesung von Andrea Neven, einer jungen Krimiautorin aus der Eifel, die uns drei eigene Grusel-

geschichten vorliest, veröffentlicht in den Bänden:“ Hochmut kommt vor dem Tod“ und „Eifel-Krimi 5“.

Wir haben uns köstlich amüsiert!

Durch die Stadt aus dem 13.Jh. mit ihrer gut erhaltenen Stadtmauer gehen wir zum Bus zurück

und fahren um 12:30 Uhr Richtung Heimat. Christa sorgt wieder für unser Wohlbefinden und legt

CDs von Bert Kempfert und Glenn Miller auf.

An der Raststätte Weiskirchen machen wir wieder einen längeren Stopp, der Fahrer hat Würstchen

für uns vorbereitet und es ist sogar noch Sekt da, kann man sich mehr wünschen?

Auf der letzten Etappe gibt uns Ursula eine Zusammenfassung dieser herrlichen Tage und wir

bedanken uns bei Eddi für die angenehme Fahrweise und den „Besten Kaffee der Welt“.


Gut und voller neuer Eindrücke erreichen wir Nürnberg und was gibt es noch zu sagen:


Am Ende ist es immer vorbei“

 

Gusti Alfa-Stahl

Mai 2017