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Dank unserer Clubmitglieder konnten wir auch im Clubjahr 2011/2012 den Aufenthalt unseres amerikanischen Austauschstudenten Michael Prenkert an der Uni Erlangen finanziell absichern. Wie er sich in Nürnberg eingelebt hat, wie er sein Studium meistert und was er sonst noch erlebte, dies berichtet er in seinem Semesterbericht. Viel Spass beim Lesen !
Semesterbericht Michael Prenkert
CMU 2011-2012 Seitdem ich in Erlangen angekommen bin, habe ich ziemlich viel gemacht. Die erste paar Tagen habe ich benutzt, um die Stadt etwas kennenzulernen. Weil ich eigentlich zu stolz bin um nachzufragen, hat es ungefähr drei Stunden gedauert, bis ich einen Supermarkt gefunden habe. Nach ein paar Wochen habe ich mich sehr gut in Erlangen ausgekannt. Am Ende der ersten Woche haben die Orientierungskursen angefangen. Die Austauschstudenten wurden in zwei Gruppen geteilt, eine Gruppe war für E.U. Bürger und die andere für nicht E.U Bürger. Mit Hilfe des Referats für internationale Angelegenheiten haben wir uns immatrikulieren lassen und Bankkonten eröffnet. Es hat mir echt gut gefallen, dass das Referat so hilfsbereit war. Allein hätte ich das ganze nicht schaffen können. Letztes Semester habe ich mich entscheiden fiinfDeutsch als Fremdsprache Kurse und einen Russischkurs zu besuchen. Ich habe gedacht, dass es ein guter Rutsch ins deutsche Hochschulsystem sein wurde. Durch die Wochen habe ich gemerkt, dass meine Deutschkenntnisse sich sehr schnell verbessert haben. Während des Semesters habe ich auch viele neue Freundschaften geschlossen und auch ein bisschen gereist. In November habe ich angefangen etwas Kulturreiches zu erleben: Weihnachtsmärkte. Weihnachten ist mein Lieblingsfeiertag und zum Glück bin ich nur eine Halbe Stunde von dem berühmtesten Weihnachtsmarkt Deutschlands und vielleicht auch der Welt. Ich bin mit ein paar Freunden zu der Eröffnung in Nürnberg gefahren. Es war echt ein einmaliges Erlebnis. Es gab tausende von Leuten auf dem Markt, die versuchten das Christkind zu sehen. An jeder Ecke standen Kioske, wo Glühwein, Feuerzangenbowle, Nürnberger Lebkuchen und alles Mögliches verkauft wurde. Ich bin auf ungefähr 5 verschiedene Weihnachtsmärkte gewesen und ich habe jetzt eine kleine Sammlung von Glühweintassen. Silvester ist auch irgendwas Besonderes gewesen. Ich habe nie in meinem Leben so viele Feuerwerke gesehen. Für ungefähr eine halbe Stunde war die Luft voller verschiedene Farben. Bei mir in Michigan darf man die fliegende Feuerwerke nicht haben aber hier in Deutschland sind sie ganz normal.
Nach Silvester habe ich mit der Prüfungsvorbereitung angefangen. Das ganze Prüfungssystem in Deutschland ist für mich sehr neu gewesen. In den USA ist es völlig anders. Zum Beispiel, in den USA gibt es nur eine Woche in der wir unsere Prüfungen schreiben können. Die meisten Studenten verbringen nicht mehr als eine Woche für ihre Prüfungen zu lernen. Ich lerne normalerweise für nur zwei Tagen bevor ich eine Prüfung schreiben muss. Hier in Deutschland lernen Studenten für Wochen. Ich habe immer gewusst, dass es unterschiedlich war aber ich habe etwas Anderes erwartet. Das Studium in Deutschland ist, meiner Meinung nach, von Studenten als wichtiger gehalten als in den USA.Wenn deutsche Studenten lernen, sie lernen. Es gibt keine Ablenkungen und keine Ausreden. Ich habe es auch interessant gefunden, dass man normalerweise keine Bücher kaufen muss. Zu Hause muss ich nur für Büchef.ungefähr $400 im Semester ausgeben und das mit unglaublichen Studiengebühren dazu. Hier in Deutschland, zumindest Bayern, zahlt man nur 500€ Studiengebühren und jedes Buch das man braucht befindet sich in der Bibliothek.
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